Häufige Fragen

Häufig gestellte Fragen rund um das Thema Bestattung und Vorsorge haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Sterbefall zuhause

Kann man den Bestatter rund um die Uhr anrufen?
Ja im Trauerfall ist das Bestattungsinstitut Müller rund um die Uhr erreichbar.
Wann muss bei einem Sterbefall zuhause der Verstorbene abgeholt werden?
Sobald vom Arzt die Todesbescheinigung ausgestellt wurde, kann der Verstorbene in unser Haus oder auf einen Friedhof überführt werden, muss aber nicht.

Die gesetzliche Regelung erlaubt eine Hausaufbahrung bis zu 36 Stunden nach Eintritt des Todes. Je nach Krankheitsvorgeschichte ist es sinnvoll, sich diesbezüglich von einem Bestatter beraten zu lassen.
Gerne dürfen Sie sich an uns wenden.

Wen muss ich zuerst anrufen, den Arzt oder den Bestatter?
Beim Todesfall zu Hause ist als erstes der Hausarzt oder, wenn dieser nicht erreichbar sein sollte, der ärztliche Notfalldienst (116 117) anzurufen.

Danach sollte der Bestatter über den Todesfall informiert und mit ihm ein Termin für die Abholung sowie ein Gesprächstermin ausgemacht werden.

Beim Tod im Krankenhaus oder Heim genügt es, den Bestatter Ihres Vertrauens anzurufen und einen Termin für ein Beratungsgespräch zu vereinbaren. Alles Weitere wird von Ihrem Bestattungsinstitut übernommen.

Feuer-, See-, Anonyme-, alternative Bestattung

Wer kann eine Feuerbestattung anordnen?
Der Verstorbene kann zu Lebzeiten durch eine schriftliche Willenserklärung eine Feuerbestattung festlegen.
Wenn keine schriftliche Willenserklärung vorliegt, können die Bestattungspflichtigen, z.B. Ehepartner, Eltern, Geschwister, Enkel, Lebensgefährte dies stellvertretend nachholen.  
Welche Kleidung kann man bei der Feuerbestattung verwenden?
Es kann eigene Kleidung verwendet werden. Darüber hinaus bieten wir Ihnen eine Auswahl an Sterbebekleidung an.
Kann man die Asche/Urne eines Verstorbenen mit nach Hause nehmen?
In Deutschland unterliegt die Asche eines Verstorbenen dem gesetzlichen Friedhofszwang, d.h. die Urne darf von deutschen Krematorien nicht an die Angehörigen zur Aufbewahrung zuhause ausgehändigt werden.
Wie stellt das Krematorium sicher, dass es zu keiner Verwechslung der Asche kommt?
Vom Eintreffen des Verstorbenen bis zur Urnenbestattung wird jedem Sarg ein Schamottstein mit eingelassener Nummer beigegeben, der nicht verbrennt und die Asche zweifelsfrei kennzeichnet.
Wird bei der Einäscherung/Kremierung der Sarg mit verbrannt?
Ja, der Sarg wird zusammen mit dem Verstorbenen eingeäschert.
Was ist bei einer Seebestattung zu beachten?
Einer Seebestattung geht immer eine Einäscherung voraus. Für eine Seebestattung ist es zwingend notwendig, dass eine persönlich geschriebene Willenserklärung des Verstorbenen vorliegt oder eine Verfügung des nächsten Verwandten.
Was versteht man unter einer Diamantbestattung?
Ein Teil der Asche des Verstorbenen wird durch ein spezielles Verfahren zu einem Diamant gepresst und kann als Schmuckstück getragen werden. Der andere Teil der Asche kann normal beigesetzt werden. Bitte beachten Sie: In Deutschland ist eine Diamantbestattung nicht erlaubt.
Wie funktioniert eine Baumbestattung?
Bei einer Baumbestattung wird die Urne am Fuße eines Familien- oder Gemeinschaftsbaumes beigesetzt. Dieser Baum kann bereits zu Lebzeiten im Bestattungswald Endingen oder im Ruheberg Oberried ausgesucht werden.

Verabschiedung / Trauerfeier

Wie individuell kann eine Trauerfeier oder eine Bestattung gestaltet werden?
Die Feierlichkeiten sollten die Persönlichkeit des Verstorbenen widerspiegeln. Es gibt wenige Grenzen bei der Gestaltung durch Reden, Rituale, Musik, Blumenschmuck und Dekoration. Trauerfeiern zur Feuerbestattung müssen nicht auf Friedhöfen stattfinden. Wir verfügen über eigene Räumlichkeiten. Unsere Jacobskapelle bietet sich für individuelle Trauerfeiern besonders an.
Welche Möglichkeiten gibt es, sich von einem Verstorbenen zu verabschieden?
Mittlerweile verfügen eine Reihe von Bestattungsinstituten über eigene Abschiedsräume, so dass vor der Überführung zum Beerdigungsfriedhof oder ins Krematorium in aller Ruhe Abschied genommen werden kann. Im Gegensatz zu vielen Abschiedsräumen am Friedhof ist hier eine sehr persönliche Atmosphäre gewahrt.
Auch wir bieten Angehörigen in unseren Räumen diese Möglichkeit. 

Bestattung allgemein

Was versteht man unter Bestattungspflicht?
Unter Bestattungspflicht versteht man die Pflicht, nach dem Ableben eines Menschen dafür zu sorgen, dass dieser eine ordnungsgemäße Bestattung erhält. Die Bestattungspflicht ist in Deutschland in den entsprechenden Bestattungsgesetzen der Länder geregelt. Die Bestattungspflicht ist nicht mit dem Erbrecht verbunden. Auch wenn die Erbschaft ausgeschlagen wird oder keine Erbschaft vorhanden ist, besteht die gesetzliche Bestattungspflicht.
Wer ist bestattungspflichtig?

Nach den Bestattungsgesetz Baden-Württemberg sind bestattungspflichtig:

Der Ehegatte, der Lebenspartner (ist nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz dem Ehegatten gleichgestellt), die volljährigen Kinder, die Eltern und andere nahe Angehörige, wie Großeltern, Enkelkinder, Geschwister.

Gibt es Bestattungsfristen?
Eine Bestattung ist frühestens 48 Stunden nach Eintritt des Todes zulässig. Ausnahmen sind auf Antrag möglich (BestattG Baden-Württemberg)
Ist es sinnvoll, die Bestattungswünsche ins Testament zu schreiben?
Nein, da die Testamentseröffnung in den meisten Fällen erst nach der Bestattung erfolgt. Ist man sich zu Lebzeiten über Wünsche zur eigenen Bestattung sicher, empfiehlt es sich eine Bestattungsvorsorge beim Bestatter seiner Wahl abzuschließen.
Welche Unterlagen braucht man für eine Bestattung?

Zur Beurkundung des Sterbefalls:

Bei Ledigen: Geburts- bzw. Abstammungsurkunde
Bei Verheirateten / eingetragenen Lebenspartnerschaften: Geburtsurkunde des Verstorbenen, Heiratsurkunde bzw. Familienstammbuch
Bei Verwitweten: Geburtsurkunde des Verstorbenen, Heiratsurkunde und Sterbeurkunde des Ehepartners
Bei Geschiedenen: Geburtsurkunde des Verstorbenen, Heiratsurkunde mit Scheidungsvermerk oder Scheidungsurteil mit Rechtskraftvermerk

Bei Verstorbenen nicht deutscher Staatbürgerschaft zusätzlich:
Reisepass, Geburtsurkunde des Verstorbenen im Original und ggf. eine beglaubigte Übersetzung sowie den Pass des Ehepartners

Weitere Unterlagen: Graburkunde – falls ein Grab vorhanden ist, Versicherungspolicen, Rentenunterlagen

Ferner, wenn vorhanden: Willenserklärung bei Feuerbestattung, Willenserklärung bei Seebestattung.

Von wem erhalte ich die Sterbeurkunden?
Vom Bestatter, der diese beim zuständigen Standesamt des Sterbeortes beantragt.
Wer meldet die Rente/Versicherungen ab?
Der Bestatter kann Renten abmelden. Er kann auch auf Wunsch die sogenannte Überbrückungsrente für die Witwe oder den Witwer beantragen. Die eigentliche Witwen- / Witwerrente ist jedoch bei der Deutschen Rentenversicherung Freiburg oder bei der Gemeinde zu beantragen.
Versicherungen meldet der Bestatter, wenn gewünscht, mittels Vollmacht der Hinterbliebenen ab. 
Wer hilft mir bei der Haushaltsauflösung?
Auch hier helfen wir Ihnen gerne mit zuverlässigen Partnerunternehmen für Umzüge und Wohnungsauflösungen weiter.

Kosten einer Bestattung

Was kostet eine Bestattung?
Eine Bestattung setzt sich im Wesentlichen aus drei Kostenblöcken zusammen
1. Dienstleistung des Bestattungsunternehmens wie z. B. Trauerfallberatung, Abholung und Überführung, Ausstattung (Sarg, Urne), Gestaltung der Trauerfeierlichkeiten

2. Amtliche Gebühren wie z. B. Bestattungs- und Friedhofsgebühren, Gebühr für Grabkauf, Sterbeurkunden

3. Fremdauslagen wie z. B. Redner, Zeitungsanzeigen, Blumen, Trauerkaffee etc.

Im Durchschnitt beginnen die Eigenleistungskosten eines seriösen Bestattungsunternehmens bei ca. EUR 1450,- .
Als Anhaltspunkt für die kompletten Bestattungskosten, dient die Veröffentlichung einer Emnid-Umfrage aus dem Jahr 2008. Emnid ermittelte einen Betrag von ca. EUR 6000,- für eine Bestattung (Bundesdurchschnitt).

Wieso sind die Friedhofsgebühren so unterschiedlich?
Aufgrund der verschiedenen kommunalen Größen (wie z.B. Friedhofsgröße, Bevölkerung etc.) wäre eine einheitliche Friedhofsgebührensatzung wohl zu Ungunsten der jeweiligen Bürgerinnen und Bürger.
Ist eine Feuerbestattung billiger als eine Erdbestattung?
Die Eigenleistungen des jeweiligen Bestattungsunternehmens können, je nach den Wünschen der Angehörigen, genau so hoch sein wie bei einer Erdbestattung. Lediglich die Folgekosten für Steinmetzarbeiten und Grabkosten und die kommunalen Gebühren können bei einer Feuerbestattung günstiger sein.
Was ist eine Sozialbestattung?
Soweit der Verstorbene keinerlei Nachlass hat und die Kostentragungspflichtigen (auch Erben) finanziell nicht in der Lage sind, für die Bestattung aufzukommen, sind die Kosten auf Antrag vom Sozialamt zu tragen. Die Kostenübernahme für die Bestattung muss vorab mit dem Sozialamt abgesprochen werden.
Was heißt Schonvermögen bei einer Sozialbestattung?
Das Schonvermögen ist im deutschen Sozialrecht der Vermögensanteil, den der Berechtigte vor dem Bezug einer Sozialleistung nicht verwerten muss, um seinen Lebensunterhalt zu sichern (Stand 2014: 2600 Euro). Das Schonvermögen reicht jedoch meistens nicht aus, um die Kosten einer Bestattung abzudecken.

Es gehört jedoch zum Persönlichkeitsrecht eines jeden Bürgers, bereits zu Lebzeiten angemessen für seine Bestattung zu sorgen. Dies ist möglich durch einen Bestattungsvorsorgevertrag mit einem Bestattungsunternehmen.
Die Einzahlungen können auf ein Vorsorgekonto (Treuhandkonto) oder durch Abschluss einer Sterbegeldversicherung unwiderruflich festgelegt werden. Diese Gelder sind als zweckgebunden für die Bestattung zu verwenden.

Grabstätten

Was heißt Grabnutzungsrecht?

Das Nutzungsrecht für Gräber auf städtischen / gemeindlichen Friedhöfen vergibt ausschließlich die Friedhofsverwaltung. Bei Reihengräbern entspricht das Nutzungsrecht der gesetzlichen Ruhezeit und kann, im Gegensatz zu Wahlgräbern, nicht verlängert werden.

Über das Nutzungsrecht stellt die Friedhofsverwaltung dem Grabnutzungsberechtigten, d.h. dem Erwerber der Grabstätte, eine Graburkunde aus. Der Grabnutzungsberechtigte bestimmt, welche Personen in der Grabstätte beerdigt werden dürfen, wie das Grab angelegt und wie es gepflegt wird.

Worin besteht der Unterschied zwischen Urnen-Erdgrab und Urnen-Nische?
Ein Urnenerdgrab ist ein Erdgrab zur ausschließlichen Beisetzung von Urnen. Bei einer Urnennische handelt es sich in der Regel um einen Urnenplatz in einer oberirdischen Urnenwand.
Was versteht man unter Reihen- oder Wahlgräbern?
Reihengräber sind einstellige Grabstätten, die der Reihe nach zugeteilt werden.
Bei Erdbestattungsreihen- und Urnenreihengräbern entspricht das Nutzungsrecht der gesetzlichen Ruhezeit und kann nicht verlängert werden.
Wahlgräber sind in der Regel mehrstellige Grabstätten (Familien- oder Sondergräberstätten), die von den Angehörigen ausgesucht werden können. Hier ist eine Verlängerung der Ruhezeit möglich.
Was versteht man unter Ruhezeiten?
Die Ruhezeiten werden in den jeweiligen Friedhofssatzungen der Städte und Gemeinden auf Grund der unterschiedlichen Bodenbeschaffenheit festgelegt.
Wer vergibt einen Grabplatz und sagt mir, welchen Grabstein man aufstellen kann?
Die Vergabe eines Grabplatzes regelt die zuständige Friedhofsverwaltung. Sie gibt auch Auskunft darüber, welche Grabsteine aufgestellt werden können. Auch die Steinmetzbetriebe, die auf den jeweiligen Friedhöfen tätig sind, erteilen Auskunft. 
Weiß ich bei einer anonymen Bestattung wo die Urne beigesetzt wurde?
Nein, der genaue Beisetzungsort der Urne wird nicht mitgeteilt ebenso wie der Beisetzungszeitpunkt.
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Wer ist für die Grabpflege zuständig, kann dies auch der Bestatter regeln?
Die Bestattungspflichtigen sind auch für die Grabpflege verantwortlich. Sie können diese selbst vornehmen oder, im Rahmen einer Dauergrabpflege, eine Gärtnerei beauftragen.
Gerne sind wir Ihnen bei der Vermittlung einer Gärtnerei behilflich.

Bestattungsunternehmen

Ist der Bestatter, der auf dem Friedhof arbeitet, auch mit der Bestattung zu beauftragen?
Entgegen der weitläufigen Meinung haben Sie immer das Recht, Ihr Bestattungsunternehmen frei zu wählen – auch in jenen Gemeinden, in denen die Friedhofsarbeiten an eine bestimmte Firma übertragen wurden. Durch die freie Wahl des Bestatters entstehen bei den hoheitlichen Gebühren keine finanziellen Nachteile für Sie.
Schließlich werden die Kosten für die Friedhofsarbeiten in der Regel von der zuständigen Gemeinde im Rahmen einer Gebührensatzung erhoben und sind für alle Bürgerinnen und Bürger gleich, unabhängig davon, für welchen Bestatter Sie sich entscheiden.
Billigangebote für Bestattungen. Was steckt dahinter?
Sogenannte „Discount Bestatter“ werben mit besonders günstigen Preisen für Komplettbestattungen. Laut Stiftung Warentest verstecken sich hinter dem Angebot im Kleingedruckten oft weitere Kosten, z.B. für Überführung, Kremation oder Grablegung die zu dem beworbenen Preis dann extra noch hinzukommen.
Entscheidend ist somit ein Kostenvoranschlag, in dem die Leistungen detailliert und vollständig aufgeführt werden. Ein seriöses Unternehmen muss sich nicht hinter den Kosten einer Bestattung verstecken, vielmehr werden Sie eine detaillierte und transparente Aufstellung aller notwendigen Leistungen und Kosten bekommen.

Im Zweifelsfall ist eine Bestattung auch nicht immer eine Frage des Preises, sondern des Wertes, der durch die Auswahl der passenden Trauermusik, eines geeigneten Redners oder auch individueller Abschiedsrituale zum Ausdruck gebracht werden kann.

Bestattungsvorsorge Vollmachten

Was versteht man unter einer Trauerfall- bzw . Bestattungsvorsorge?
Unter einer Trauerfall- bzw. Bestattungsvorsorge versteht man die Regelung der eigenen Bestattung zu Lebzeiten. Dazu gehören z. B. die Festlegung der gewünschten Bestattungsform, die Gestaltung der Trauerfeierlichkeiten, die Wahl der Ausstattung und die Wahl der späteren Ruhestätte, aber auch die Möglichkeiten für die finanzielle Absicherung der Bestattung.
Welche Möglichkeiten gibt es, die Kosten für eine Bestattung im Vorfeld abzusichern?

Möglichkeiten einer finanziellen Absicherung sind:

1. Abschluss einer Sterbegeldversicherung (regelmäßige Beitragszahlung oder Einmalzahlung)

2. Einzahlung auf ein Treuhandkonto des Kuratoriums Deutsche Bestattungskultur e.V. (nur möglich im Zusammenhang mit einem abgeschlossenen Vorsorgebetrag mit einem Bestatter)

Muss man bei einem Bestattungs- / Vorsorgevertrag unbedingt vorabzahlen?
Nein.
Es empfiehlt sich jedoch, eine Bestattung finanziell abzusichern. Niemand weiß wie seine finanzielle Situation im Alter sein wird, z. B. im Hinblick auf Pflegebedürftigkeit und die damit verbundenen Kosten. Auch Kinder oder Erben könnten evtl. nicht in der Lage sein, die Kosten der beauftragten Bestattung zu tragen.
Wie verbindlich sind die Regelungen aus einer Bestattungsvorsorge für die Hinterbliebenen?
Sobald im Vorsorgevertrag der Wille eigenhändig bekundet wurde, ist der Vertrag verbindlich. 
Kann ich den Bestattungs- / Vorsorgevertrag jederzeit ändern?
Änderungswünsche können jederzeit nachträglich in einer schriftlichen Ergänzung und in Absprache mit dem Bestattungsunternehmen vorgenommen werden.
Was versteht man unter Patientenverfügung und wann sollte man diese abschließen?

In einer Patientenverfügung fassen Sie schriftlich Ihren Willen über den Umfang ärztlicher Behandlungen zusammen. Dies geschieht für den Fall, dass Sie einmal nicht mehr selbst entscheiden können.

Eine Patientenverfügung kann jeder verfassen.
Nähere Informationen finden Sie in der Broschüre: „Patientenverfügung“ des Bundesministeriums für Justiz.

Was versteht man unter Vorsorgevollmacht und wann sollte man diese ausfüllen?
Tritt eine Geschäftsunfähigkeit ein, z.B. durch Unfall oder Krankheit, wird von rechtswegen ein gesetzlicher Betreuer bestellt, welcher über sämtliche Vermögensangelegenheiten, medizinische und pflegerische Versorgung bestimmen kann.

Mit einer Vorsorgevollmacht können Sie jedoch selbst eine Person Ihres Vertrauens benennen (z.B. Ehepartner, Kinder).
Da eine solche Situation jederzeit eintreten kann, ist es für jeden ratsam, eine Vorsorgevollmacht rechtzeitig zu erstellen.

Nähere Informationen finden Sie in der Broschüre: „Betreuungsrecht“ des Bundesministeriums für Justiz.Besonders möchten wir auf den Anhang ab Seite 30 verweisen, der ausführliche Informationen über Rechtslage im Betreuungsfall sowie eine Vorsorgevollmacht zum Ausdrucken bereithält.

Was geschieht mit einer Bestattungsvorsorge, wenn man den Wohnort wechselt?
Grundsätzlich kann ein Bestattungsvorsorgevertrag jederzeit einvernehmlich gekündigt werden. Mitunter entstehen hierfür jedoch Kosten für die bis dahin erbrachten Leistungen (Vorsorgeberatung, Vertragserarbeitung).
Braucht man trotz Bestattungsvorsorge einen Ansprechpartner, wenn der Trauerfall eintritt?
Für Art und Umfang der Bestattung wird kein Ansprechpartner mehr benötigt, jedoch für die Kostenabrechnung.
Dieser wird schon im Vorsorgevertrag benannt. 

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