Im Trauerfall

ERSTE SCHRITTE

Bei einem Todesfall im häuslichen Bereich benachrichtigen Sie bitte den Hausarzt oder den ärztlichen Notdienst (116 117). Der Arzt wird nach eingehender Untersuchung den Tod feststellen und eine Todesbescheinigung ausstellen.

Bei einem Todesfall in einer Einrichtung, einem Krankenhaus, Seniorenheim oder Hospiz kümmert sich das Personal um alle erforderlichen Schritte zur Ausstellung der Todesbescheinigung.

Danach benachrichtigen Sie uns, damit wir alles weiter in die Wege leiten können (0761 / 28 29 30). Des Weiteren klären wir die wichtigsten Fragen und vereinbaren einen Termin für ein ausführliches Beratungsgespräch.

Gerne kommen wir dafür auch zu Ihnen nach Hause.

DIE ÜBERFÜHRUNG

Bevor wir den Verstorbenen in unser Institut oder zum Friedhof überführen können, muss von einem Arzt der Tod festgestellt werden.

Ist der Tod zuhause eingetreten, besprechen wir mit Ihnen, wann Sie die Überführung wünschen. Sie haben bis zu 36 Stunden Zeit, sich zu Hause von dem Verstorbenen in Ruhe zu verabschieden (Bestattungsgesetz Baden-Württemberg).
Ist Ihr Angehöriger in einem Krankenhaus oder Heim verstorben, setzen wir uns mit der jeweiligen Institution in Verbindung und klären, selbstverständlich in Absprache mit Ihnen, den Zeitpunkt der Überführung.

DAS TRAUERGESPRÄCH

In diesem sehr ausführlichen Gespräch nehmen wir uns ausreichend Zeit, um auf Ihre Wünsche und Vorstellungen bezüglich der Trauerfeier und der Bestattung einzugehen.

Dabei beraten wir Sie über die verschiedenen Bestattungsarten, die unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten der Trauerfeier und die Erledigung der notwendigen Formalitäten (z.B. Rentenansprüche).

Eine Vielzahl der Abmeldungen und Benachrichtigungen können wir für Sie übernehmen, bei allen anderen Notwendigkeiten stehen wir Ihnen beratend zur Seite.
Auch Trauerbriefe, Trauerkarten sowie Todesanzeigen können wir gemeinsam mit Ihnen gestalten und zeitnah in unserem Haus drucken.
Wir vermitteln Todesanzeigen und Danksagungen an alle deutschen Tageszeitungen.

Folgende Dinge können bereits zum Gespräch mitgebracht werden:

  • Kleidung für die/den Verstorbene/n
  • Geburtsurkunde bei Ledigen
  • Heiratsurkunde bei Verheirateten
  • Heiratsurkunde und Scheidungsurteil bei Geschiedenen
  • Heiratsurkunde und Sterbeurkunde des Ehepartners bei Verwitweten
  • Krankenversichertenkarte (falls gesetzlich krankenversichert)
  • Behindertenausweis (falls vorhanden)
  • Eventuell ein Foto, das bei der Trauerfeier vergrößert aufgestellt werden soll
  • Eventuell  Briefe, Bilder und sonstige Gegenstände die mit in den Sarg oder in die Urne gelegt werden sollen
DIE VERSORGUNG

Auf die hygienische Versorgung des Verstorbenen legen wir ebenso großen Wert. Sie ist ein wichtiger Teil der letzen Würdigung eines Menschen. Wir möchten dadurch den Angehörigen und Freunden die beste Möglichkeit schaffen, sich am offenen Sarg in Ruhe verabschieden zu können. Natürlich ist es möglich gemeinsam mit uns die/den Verstorbene/n anzukleiden.

Durch unsere speziell geschulten Mitarbeiter können wir Verabschiedungen auch unter besonderen Umständen (Unfälle, lange Liegezeit) und auch für längere Zeit noch ermöglichen.

DIE ABSCHIEDNAHME
In unseren liebevoll gestalteten Räumen haben Sie Zeit und Ruhe, um sich mit Ihren Angehörigen und Freunden von dem Verstorbenen zu verabschieden.
Wenn Sie zu Hause vom Verstorbenen Abschied nehmen möchten, empfehlen wir Ihnen, sich von uns beraten und unterstützen zu lassen. Für eine längere häusliche Aufbahrung bieten wir z.B. ein Kühlbett sowie eine hygienische Grundversorgung zuhause an.
DIE TRAUERFEIER

Mit einer individuell und persönlich gestalteten Trauerfeier und Bestattung erweisen Sie dem Verstorbenen die letzte Ehre.
Die Trauerfeier kann unterschiedliche Abschiedselemente enthalten und ist nicht von einer Glaubensrichtung abhängig. Neben sämtlichen katholischen und evangelischen Pfarrgemeinden arbeiten wir auch mit Vertretern aller anderen Glaubensrichtungen und einer Reihe von freien Rednern zusammen.

Eine Alternative zu den traditionellen Trauerfeierorten wie Friedhofskapellen und Kirchen bietet unsere Jacobskapelle mit Platz für bis zu 50 Trauergäste.

Neben dem Blumenschmuck und den Kerzen kommt der Musik eine zentrale Rolle zu. Zur Vorbereitung gehört daher auch das Organisieren von professionellen Organisten und einer Vielzahl anderer Musiker. Für das Abspielen von besonderen Musikstücken (z.B. ein Lieblingslied des Verstorbenen) haben wir auch für große Räume und Kirchen die dafür notwendigen Tonträger.

DIE NACHSORGE

Die Zeit der Trauer ist nach der Beisetzung noch lange nicht vorüber.
Häufig wird der Verlust erst begreiflich, wenn die Vorbereitungen und Organisation der Trauerfeierlichkeiten und der Bestattung vorbei sind.
Sollten Sie in dieser Zeit das Bedürfnis nach Unterstützung haben, helfen wir Ihnen gerne und vermitteln Kontakte zu Trauergruppen oder individuellen Angeboten.

Mehr Informationen finden Sie unter Unser Partnernetzwerk.

 

 

 

 

 

 

 

 

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